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Abenteuer Asien


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Mittwoch, 05. November 2008
Das ehemals meistfotografierte Gebäude Malaysias
By ralfweyda, 20:24

Nachdem am Freitag vormittag auch gearbeitet wurde, ging es nach dem Lunch im Hotel auf die angekündigte Stadtrundfahrt. Unsere Reisebegleiterin Deanna hatte wieder einen klimatisierten Bus dabei, als sie uns vom Hotel abholte. Unterwegs erzählte sie einige interessante Geschichten. Eine handelte auch vom Regen, den es zu dieser Jahreszeit recht regelmäßig täglich am Nachmittag geben soll...

Der Bus fuhr also los zur ersten geplanten Station, dem Königspalast Istana Negara. Leider war eine Besichtigung der Gemächer nicht möglich, weshalb wir mit dem Anblick von außerhalb des Geländes vorlieb nehmen mussten. Und um die Geschichte wahr werden zu lassen, fing es kurz vor unserer Ankunft am Palast an zu regnen.
"Sie können den Bus jetzt kurz verlassen, um ein paar Fotos zu machen." rief uns Deanna mit verschmitztem Lächeln zu...
Ich ließ mich nicht vom Regen abhalten. Zum Glück war gleich in der Nähe ein Unterstand, von dem aus ich ein paar Fotos machen konnte, ohne nass zu werden.



Die Palastwache wird vom I. Bataillon des 1. Königlichen Regiments gestellt. Bei irgendeinem Wettbewerb haben die Jungs mal gewonnen und durften als Auszeichnung einen Monat lang Buckingham Palace bewachen.


Als nächstes ging es dann zum Thean Hou Tempel, einem der größten chinesischen Tempel in Südostasien. Er wurde auf dem Robson Hill errichtet.


Will man das Innere eines solchen Tempels besichtigen, heißt es natürlich "Schuhe ausziehen!" Angesichts meiner nackten Füße in den Latschen beschlich mich ein ungutes Gefühl. Egal, Latschen aus und hinein. Sofort waren alle Bedenken angesichts der Pracht vergessen.


Hinter dem Tempel fand sich ein Gehege für Schildkröten. Diese waren aber nicht etwa für die Suppe gedacht! Nein, Schildkröten werden dort als heilige Tiere verehrt.

Vom Tempel aus ging es dann weiter zur Nationalen Moschee. Es ist ein ziemlich neues Gebäude mit einer interessanten Architektur. Die Gebetshalle hat die Form eines aufgespannten Regenschirmes. Das Minarett sieht dagegen wie ein geschlossener Regenschirm aus.


Apropos Regen. Er hatte wie versprochen nach einer knappen halben Stunde aufgehört. Aber noch waren genug Wolken am Himmel, die nun Gelegenheit zu interessanten Schnappschüssen boten:


Unweit der Nationalen Moschee findet man den Merdeka Square, den Unabhängigkeitsplatz. Hier wurde am 31. August 1957 zum ersten Mal die malaiische Nationalflagge gehisst und die Unabhängigkeitserklärung des Landes gefeiert.
Auf dem Platz findet man auch den höchsten Fahnenmast der Welt. Wenn ich richtig hingehört und verstanden habe, ist dieser Mast 106 Meter hoch. Jedenfalls weht die Nationalflagge stolz im Wind und schien mir doch ein wenig größer zu sein, als das Exemplar, welches ich tagszuvor in Chinatown erstanden hatte.


Und jetzt will ich auch ein Foto des Gebäudes zeigen, das bis zur Errichtung der Petronas Towers das meistfotografierte Gebäude Malaysias war. Es ist das Sultan Abdul Samad Building. Der Sultan als Bauherr soll lange Jahre in Indien gelebt und bei seiner Rückkehr den Bau dieses Gebäudes in Auftrag gegeben haben.




An diesem Tag habe ich noch eine ganze Menge Fotos gemacht. Ich würde sie gerne alle hier einstellen, was aber den Rahmen dieses Blogs sprengen würde. Ich hoffe, ich konnte mit meiner Auswahl wenigstens einen kleinen Eindruck vermitteln. Für mich ist Kuala Lumpur eine schöne Stadt.

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